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Über den FSP101
Der BMBF Forschungsschwerpunkt FSP-101 "Physik an der Teraskala mit ATLAS am LHC" ist ein Forschungsnetzwerk aus dreizehn deutschen Universitäten und Max-Planck-Instituten:
  
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Assoziierte Partner: DESY  

Forschungsschwerpunkt  ist die Elementarteilchenphysik am Large Hadron Collider (LHC) am CERN, Genf mit dem ATLAS Detektor.
zufälliges ATLAS Bild...
Insertion of pixel detector, Jun. 07
Insertion of pixel detector, Jun. 07
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Atlas: Erste Resultate zur Suche nach dem Higgs-Boson vorgestellt

Das ATLAS Experiment hat die ersten Resultate zur Suche nach dem Higgs Boson vorgestellt. Der mögliche Massenbereich wurde weiter eingeschraenkt; die Einschränkung ist allerdings kleiner, als man ohne die Existenz eines Signals erwarten würde. Tatsaechlich gibt es bei der Masse von ca. 126 GeV mehr Ereignisse sowohl beim Higgs-Zerfall in 2 Photonen als auch beim Zerfall in 2 Z0-Bosonen als vermutet.

Zum gegenwaertigen Zeitpunkt kann keine definitive Antwort gegeben werden, ob dieser Überschuss an Ereignissen eine Fluktuation ist oder der erste Hinweis auf das lang gesuchte Higgs Boson.

Die Präsentation der Atlas-Spokesperson Dr. Fabiola Gianotti, in der die Resultate vorgestellt wurden, finden Sie hier .

Weiter unten finden Sie den Englischen Originalbeitrag (CERN press release vom 13.12.2011).

 

Kontakt: Peter Mättig 

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TOP 2011: Deutsche Gruppen stark an neuen ATLAS Veröffentlichungen beteiligt

Zwölf neue ATLAS Messungen mit Luminositäten von bis zu 2fb-1 wurden auf der jährlichen Konferenz zur Top Physik im September in Sant Feliu de Guixols, Spanien, vorgestellt. An der Mehrzahl waren die deutschen Gruppen aus Berlin, Bonn, DESY, Göttingen, Mainz, MPI München, LMU München und Wuppertal stark beteiligt.  

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Single Top Analyse: Trennungsvermögen des künstlichen neuronalen Netzes

Sowohl Präzisionsmessungen wie die Bestimmung der TopMasse, als auch Suchen mit Top-Quarks nach Phänomenen außerhalb des Standardmodells wurden präsentiert, oftmals mit weltbesten Ergebnissen.foto_lucia_web_2.jpg ATLAS – D Kollegen hielten mehrere Vorträge auf der Konferenz. So berichtete Lucia Masetti (Mainz) über die Suchen nach Resonanzen in Top-Antitop-Paaren, wie sie in vielen Modellen außerhalb des Standard Modells vorhergesagt werden. Ein anderes viel diskutiertes Ergebnisse war die Messung der elektroschwachen Produktion einzelner Top Quarks, über die Wolfgang Wagner (Wuppertal) vortrug.

Zusammen mit ATLAS Kollegen aus verschiedenen Ländern arbeiten die Gruppen aus Berlin, Bonn, DESY und Wuppertal an der Untersuchung einzelner Top Quarks eng zusammen. Ein zentrales Ergebnis ist die Messung des Wirkungsquerschnitts im t-Kanal zu σt = (90+32-22) pb, der mit der Erwartung verträglich ist. Ein wichtiger deutscher Beitrag war dabei die Benutzung künstlicher neuronaler Netze, die das Top-Signal (blau) von dem erwarteten Untergrund trennen können. Die Produktion einzelner Top-Quarks ist auch ein sensitiver Test für ‚Neue Physik’. So haben Kollegen aus Bonn und Wuppertal eine obere Grenze für ‚verbotene’ neutrale flavour – ändernde schwache Ströme von σqg?t·BR(t–bW)<17.3 pb gesetzt.  

Weitere aktuelle Ergebnisse des ATLAS-Experiments im Bereich der Top-Physik finden sich hier:

https://twiki.cern.ch/twiki/bin/view/AtlasPublic/TopPublicResults

Kontakt: Peter Mättig 

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ATLAS erreicht 5fb-1 Kollisionsdaten in 2011
In der Nacht zu Sonntag wurde die Schwelle von insgesamt 5fb-1 aufgenommenen Daten in diesem Jahr überschritten. Dies sind fünfmal soviel, wie am Anfang 2011 vorhergesagt. ATLAS - D möchte dem Team des LHC Beschleunigers herzlich für diese hervorragende Leistung danken!

ATLAS, darunter viele deutsche Kollegen, arbeiten momentan intensiv daran, die neuesten Daten aufzubereiten, um sie physikalisch zu untersuchen. Die Ergebnisse, die ATLAS im Sommer präsentiert hat, beruhen auf bis zu 2fb-1. Mit der gesamten Datenmenge dieses Jahres wird die ATLAS Sensitivität auf neue Physik wesentlich erweitert und eine Vielzahl von Untersuchungen möglich. Sie wird es erlauben, das letzte Fenster von 114 bis 146 GeV für ein Standard Modell Higgs Boson bei kleinen Massen zu schliessen - oder es im Bereich von Massen größer als 125 GeV zu finden.
 
 
Deutsche ATLAS Grid Rechenzentren behaupten auch 2011 einen Spitzenplatz

Während der „ATLAS Software und Computing Week“ Ende Juli am CERN wurde der Status des ATLAS Grid Computings zusammengefasst. Dabei schnitten die deutschen Gruppen sehr gut ab. Unter über 160 ATLAS Tier-2 Zentren gehören sie zu den Zuverlässigsten. So finden sich unter den für die Analysen von ATLAS Daten meist benutzen Zentren gleich 4 deutsche. Alle deutschen Zentren, neben DESY und MPP die Universitäten Freiburg, Göttingen, LMU München und Wuppertal, haben in umfangreichen Tests ihre Stabilität für die Datenverarbeitung bewiesen und sind von ATLAS dafür zertifiziert worden.

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Marisa Sandhoff,   Wuppertal
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Federica Legger,    LMU 
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Johannes Elmsheuser, LMU

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Jan Erik Sunderman, Freiburg

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Jörg Meyer,
Göttingen
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Sergey Kalinin,
Wuppertal

Auslastung der TIER-2 Zentren - Quelle ATLAS Dashboard

 

Die Ressourcen in den deutschen Gridzentren spielten auch eine wesentliche Rolle für die Beiträge der deutschen Gruppen in der Auswertung der Physikdaten für die zentralen Sommerkonferenzen der Teilchenphysik in Grenoble und Mumbai. So wurden große Teile der Untersuchungen zur Einzel–Top Ereignissen, die Messung der Ladungsasymmetrie in top Quarks sowie die Analysen zur Higgs-Suche und auf Hinweise für Supersymmetrie (SUSY) an den deutschen Universitäts-Tier 2 Zentren durchgeführt.

Auch für den Betrieb und bei der Entwicklung neuer Grid– Werkzeuge spielen die deutschen Gruppen eine wichtige Rolle. So stellen sie mehrere zentrale Software-Entwickler (R. Walker, LMU; S. Cerfon, LMU) bzw. Grid-Experten (K. Leffhalm, DESY; T. Harenberg, BU Wuppertal). Außerdem werden zentrale Bestandteile der Überwachungssoftware in Göttingen, München und Wuppertal entwickelt. U.a. entsteht im Rahmen von 2 Doktorarbeiten in Wuppertal ein neuartiges System zur Überwachung jedes einzelnen der täglich ca. 200.000 Jobs. In Göttingen entwickeln Mitarbeiter ein System zur übersichtlichen Visualisierung aller Betriebsparameter des Rechenverbunds, in München werden automatische Tests von Standardanalysen an den Tier-Zentren entwickelt.

Kontakt: Prof.Dr. Peter Mättig

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