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19. Juli 2010: Über das vergangene Wochenende hat ATLAS mit der Aufzeichnung der ersten 300 nb-1 an Kollisionsdaten einen weiteren Meilenstein erreicht. Mehr als 200 davon wurden alleine in der letzten Woche aufgenommen. Ermöglicht wurde dies durch die kontinuierliche Verbesserung der LHC Maschine, insbesondere durch eine Steigerung der Zahl kollidierender Teilchenpakete (Bunche) und das Erreichen nomineller Bunchintensitäten von etwa 1011 Protonen pro Bunch. In der damit nun verfügbaren Datenmenge wird die Anzahl bisher gesehenen W und Z - Bosonen auf etwa 2000 W- bzw. 300 Z erhöht. In den Daten erwartet man außerdem mehrere 10 Top-Quarks.
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26. April 2010: Um die Zusammenarbeit der deutschen Gruppen zu fördern, werden für jeweils zwei Jahre Postdoktoranden gewählt, die die Arbeiten zur physikalischen Auswertung koordinieren. Ab Mai übernehmen neue Kollegen diese Aufgaben.
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09. August 2010: In nur drei Wochen konnte die von ATLAS aufgezeichnete Luminosität um einen Faktor drei auf ein inverses Picobarn gesteigert werden.
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CERN, 31. März 2010: Gestern um 12h59 kollidierten zum ersten Mal im LHC Protonen mit einer Energie von 7 TeV. Wenige Sekunden später erschienen die Bilder der ersten ATLAS Ereignisse auf dem Bildschirm, nach vier Stunden hatte ATLAS schon ca. eine halbe Million Ereignisse aufgenommen. Alle Komponenten des ATLAS Detektors funktionierten hervorragend, an fast allen sind deutsche Gruppen an Bau und Betrieb beteiligt. Mit den Kollisionen bei dieser hohen Energie ist die Forschung an der Teraskala eingeläutet worden.
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CERN 16. März 2010: Unter wesentlicher Beteiligung deutscher Physiker Innen hat das ATLAS Experiment die ersten am LHC produzierten Kollisionen untersucht. Sie sind am 16. März zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Physics Letters B“ eingereicht worden. In ca. einer halben Millionen Proton- Proton Kollisionen, die im Dezember 2009 bei einer Schwerpunktsenergie von 900 GeV aufgenommen wurden, wurde die Produktion von geladenen Teilchen vermessen.
Diese Teilchen wurden insbesondere im innersten Teil des Experiments nachgewiesen, der zum großen Teil in Deutschland gebaut wurde und von Beginn der Datennahme an hervorragend funktionierte. Durch das genaue Verständnis der Daten dieser Detektoren konnte eine hohe Präzision der Messung erreicht werden.
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Am Freitag, dem 20.11.2009, hat der LHC seinen Betrieb wieder aufgenommen. In sehr kurzer Zeit erreichten die Operateure stabile Strahlbedingung in beide Richtungen. Um den Experimentalphysikern Gelegenheit zu geben, Ihre Detektoren zu testen, wurde jeweils ein Strahlbündel auf einen Kollimator kurz vor den Experimenten geleitet. In der Wechselwirkung der Protonen des Strahls mit dem Kollimator entstanden eine Vielzahl von Teilchen, die den Tunnel entlang und durch den Detektor hindurch flogen. Diese Art von "Beam-Splash"-Ereignissen konnten von allen LHC-Experimenten aufgezeichnet werden.
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